Von den deutschen Kartellparteien und Leitmedien wird dies als undenkbar dargestellt: ein Austritt Deutschlands aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer diese Idee äußert, wird schnell in eine rechte Ecke oder als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Doch warum eigentlich? Lasst uns genauer hinsehen und dies kritisch hinterfragen. 🤔

🌍 Die WHO – ein unverzichtbarer Akteur oder überbewertet?

Die Weltgesundheitsorganisation existiert noch keine 100 Jahre. Auch ohne sie hat die Menschheit enorme Fortschritte in Wissenschaft und Medizin erreicht. Ist es also wirklich so undenkbar, über eine Alternative zur WHO nachzudenken?

Die WHO wurde ursprünglich gegründet, um globale Gesundheitsfragen zu koordinieren. Doch ein Blick hinter die Kulissen wirft einige kritische Fragen auf.

❌ Kritikpunkte an der WHO

1️⃣ Externer Einfluss durch private Akteure 🏢💰

Die WHO erhält einen großen Teil ihrer Finanzierung nicht von Mitgliedsstaaten, sondern durch freiwillige Beiträge – darunter von privaten Stiftungen wie der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die die Unabhängigkeit und Neutralität der WHO beeinflussen können.

2️⃣ Politische Einflussnahme 🏛️

Mitgliedsstaaten tragen intern mit geopolitischen Interessen bei. Dies bedeutet: Entscheidungen der WHO spiegeln oft nicht die globalen Bedürfnisse aller Bürger wider, sondern die Interessen weniger mächtiger Staaten oder Akteure.

Ein passendes Beispiel hierfür ist der Umgang mit Taiwan: Taiwan wird trotz hervorragender medizinischer Standards und internationaler Anerkennung von der WHO nicht als Mitglied anerkannt, weil China dies blockiert. China nutzt seinen politischen Einfluss, um Taiwan weltweit aus internationalen Institutionen herauszuhalten, und die WHO folgt diesen Vorgaben. Dieses Beispiel zeigt, wie politische Macht eines einzelnen Staates die Unabhängigkeit der WHO beeinträchtigen kann.

3️⃣ Demokratische Legitimation? Fehlanzeige! ⚖️

Wichtige Entscheidungen werden von Delegierten der WHO-Mitgliedsstaaten getroffen. Diese Vertreter werden nicht direkt von den Bürgern gewählt.

Eine konkrete Gefahr liegt darin, dass sich Entscheidungen der WHO später auf nationale Gesetze und Vorschriften auswirken können – ohne dass nationale Parlamente darüber abgestimmt haben. Wenn die WHO beispielsweise Gesundheitsrichtlinien oder Maßnahmen festlegt, die automatisch als bindend übernommen werden, könnten die demokratisch gewählten Organe ausgehebelt werden. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Freiheit und Souveränität der Bürger dar.

4️⃣ Kaum Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit ❓

Die WHO unterliegt keiner öffentlich transparenten Rechenschaftspflicht. Während nationale Institutionen regelmäßig kontrolliert werden, bleibt die WHO weitestgehend abgeschirmt von der Kritik der Zivilgesellschaft.

5️⃣ Pandemievertrag – Gefahr für nationale Souveränität? 📝✈️

Ein besonders kontroverses Thema ist der geplante “Pandemievertrag”. Sollten Mitgliedsstaaten diesen unterzeichnen, könnten die Vorgaben der WHO rechtsverbindlich werden – selbst wenn diese stark in nationale Angelegenheiten eingreifen. Was bedeutet das für die souveräne Entscheidungsfähigkeit der Mitgliedsstaaten? Werden nationale Parlamente damit übergangen?

🗨️ Die Perspektive der Partei „dieBasis“

Für die Partei „dieBasis“ steht mit ihrem aktuellen Kenntnisstand fest, dass ein Austritt aus der WHO notwendig ist. Sie hat sich im Wahlprogramm 2025 sehr deutlich gegen den Verbleib Deutschlands in der WHO positioniert. Auf Seite 35 ihres Programms heißt es:

„Wir, dieBasis, fordern den Austritt Deutschlands aus der WHO. Die Autonomie der Staaten in Gesundheitsfragen muss erhalten bleiben. Deshalb ist es auch wichtig, die Delegierung deutscher Entscheidungshoheit an die EU rückgängig zu machen. Finanzielle und personelle Verflechtungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der WHO und der Pharmaindustrie müssen offengelegt werden. Teilweise privat finanzierte Organisationen innerhalb der WHO dürfen nicht über die Gesundheit der Bürger bestimmen. Die WHO darf nicht weiter von Kontrolle und Haftung für die negativen Folgen ihrer Handlungsempfehlungen – Medikamente, Impfstoffe, mRNA-Technologien und Behandlungsprotokolle – freigestellt werden. Sie darf weder verpflichtende Impfungen noch Therapien oder Medikamente vorschreiben. Sie soll weiterhin nur die Länder beraten, darf aber keine verpflichtenden Gesundheitsmaßnahmen in den Ländern verordnen und durchführen.“

Die Partei sieht in der WHO eine Gefahr für die nationale Souveränität und fordert gleichzeitig eine umfassende Offenlegung von Interessenkonflikten zwischen der WHO und Akteuren wie der Pharmaindustrie. Mehr Informationen dazu finden sich im Wahlprogramm der Partei dieBasis zur Bundestagswahl 2025, Seite 35.

Diese Forderung verdeutlicht eine zunehmende Kritik an der wachsenden Einbindung globaler Organisationen, wie der WHO, in nationale Angelegenheiten.

🗨️ Die Rolle der Medien und die Verantwortung der Gesellschaft

Eine sachliche und objektive Debatte über die WHO und ihre Rolle ist längst überfällig. Es geht hier nicht um Ideologien oder Verschwörungstheorien, sondern um Fakten – und die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven zu beleuchten.

Leider werden die deutschen Leitmedien ihrer Verantwortung als vierte Gewalt einmal mehr nicht gerecht. Statt eine differenzierte Diskussion zu ermöglichen, werden kritische Stimmen oft delegitimiert oder gar diskreditiert. Ist es nicht die Aufgabe der Medien, eine neutrale Informationsgrundlage zu schaffen und Raum für Debatte zu lassen?

Doch am Ende liegt es nicht nur an den Medien, sondern vor allem an uns, der Gesellschaft, den Bürgern selbst:

  • 💡 Hinterfragen wir selbst kritisch.
  • 📚 Informieren wir uns aus unterschiedlichen Quellen.
  • ✊ Lassen wir uns nicht entmutigen und setzen wir uns für Transparenz und Demokratie ein.

Nur so können wir verhindern, dass demokratische Werte und nationale Souveränität stillschweigend ausgehöhlt werden.

🔍 Warum die Debatte wichtig ist

Das Thema WHO ist also definitiv kein rechtes oder verschwörungstheoretisches Problem, sondern betrifft grundsätzliche Werte wie Demokratie, Transparenz und nationale Souveränität. Eine Organisation wie die WHO darf nicht kritiklos akzeptiert werden, sondern muss regelmäßig hinterfragt und reformiert werden können.

Die Wissenschaft, und damit die Entwicklung der Medizin, wird auch ohne diese zentralisierte Organisation Fortschritte machen. Internationale Zusammenarbeit ist wichtig, aber sie darf nicht auf Kosten demokratischer Prinzipien gehen.

🗨️ Gedankenanstoß

Warum wird bereits die Forderung einer Reform oder sogar ein Austritt aus der WHO in Deutschland so ungern diskutiert? Ist es nicht demokratisch geboten, auch unbequeme Fragen zu stellen?

Die Entscheidung der USA, sich aus der WHO zurückzuziehen, sollte ein Anlass sein, hierzulande ebenfalls eine kritische Debatte über den Einfluss und die Bedeutung dieser Organisation zu führen.