Spahns Masken-Ablenkungsmanöver und die verschwiegenen Billionen
Warum die Debatte um Spahns Masken-Vernichtung eine Nebelkerze ist – und die eigentliche Frage nach den Gesamtkosten der Corona-Politik niemand stellen will.
Spahns Masken-Ablenkungsmanöver und die verschwiegenen Billionen
Jetzt also werden sie vernichtet–rund 2000 Tonnen Masken-Material aus einem Lager in Ulm, wie der Merkur berichtet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken lässt tonnenweise Corona-Masken entsorgen, und plötzlich redet wieder jeder über Jens Spahns Maskendeals. Das ist bequem, denn solange wir über die Symptome sprechen, muss niemand über die Krankheit reden–also die Frage, was diese gesamte Corona-Politik unser Land tatsächlich gekostet hat.
Das Ablenkungsmanöver
Ich sage es offen: Diese pseudokritische Debatte um die Spahnschen Masken geht mir gegen den Strich. Natürlich ist es ein Skandal, dass laut Bundesrechnungshof das Gesundheitsministerium bis 2024 rund 5,9 Milliarden Euro für 5,8 Milliarden Masken ausgegeben hat–von denen nur 1,7 Milliarden im Inland verteilt wurden. Natürlich ist es eine Frechheit, dass über 170 Strafanzeigen gegen Spahn wegen Untreue und Vorteilsannahme liefen und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin die Verfahren trotz des belastenden Sudhof-Berichts einfach eingestellt hat.
Aber mal ehrlich
Die Masken-Milliarden sind eine Nebelkerze. Sie sind peanuts im Vergleich zu dem, was wirklich auf dem Spiel steht.
Denn die Milliarden für die Maskenbeschaffung sind nur ein einziges Kapitel in einem Buch, das unser Land Billionen gekostet hat–und das bis heute niemand aufschlagen will.
Die Billionen-Frage, die niemand stellen will
Laut Focus hat die Corona-Krise den deutschen Staat bereits mehr als 1,4 Billionen Euro gekostet–hinzu kommen 212 Milliarden Euro, die Deutschlands Unternehmen schultern mussten. Das Institut der Deutschen Wirtschaft bezifferte allein die Wertschöpfungsverluste auf rund 350 Milliarden Euro. Bund und Länder rechneten laut Spiegel bereits 2020 mit Ausgaben von 1,3 Billionen Euro.
Meine Position
Ich komme mir manchmal wie der einzige vor, der wissen will, was dieser “Notstand” vollumfänglich gekostet hat. Dabei ist diese Information für eine Kosten-Nutzen-Rechnung essenziell–nicht optional, nicht nice-to-have, sondern unabdingbar.
Die Schäden durch die Corona-Maßnahmen, also die, die sich beziffern lassen, und die sich noch Jahrzehntelang aufsummieren werden, sind im Billionenbereich. Wirtschaftseinbruch, Schuldenlawine, Inflation, Lieferketten-Kollaps, Insolvenzwelle, verlorene Bildungsjahre–all das hat einen Preis, der in keiner Bilanz auftaucht, weil niemand die Gesamtrechnung aufmachen will.
Warum diese Rechnung so unbequem ist
Die Antwort ist einfach: Weil eine ehrliche Kosten-Nutzen-Rechnung der Corona-Politik Fragen aufwerfen würde, die kein Politiker beantworten will. Fragen wie:
- Was genau haben die Lockdowns gebracht–gemessen an den tatsächlichen Kosten?
- Haben die Schulenschließungen mehr Schaden angerichtet als verhindert?
- War die Maskenpflicht angesichts der Erkenntnisse aus den RKI-Protokollen überhaupt evidenzbasiert?
- Wer trägt die Verantwortung für Entscheidungen, die auf unhaltbaren Annahmen beruhten?
Die RKI-Protokolle haben gezeigt, dass interne Unsicherheit nach außen als politische Gewissheit verkauft wurde. Und genau diese Gewissheit war die Grundlage für Entscheidungen, die unser Land Billionen gekostet haben.
Das menschliche Leid wird dadurch nicht relativiert
Bevor mir jemand vorwirft, ich würde das Leid der Pandemie-Opfer kleinreden: Das Gegenteil ist der Fall. Genau weil so viele Menschen gelitten haben–durch Krankheit, Isolation, Existenzangst, Bildungsverlust–genau deshalb muss die Rechnung stimmen.
Denn nur wenn wir wissen, was die Maßnahmen tatsächlich gekostet haben, können wir bewerten, ob sie verhältnismäßig waren. Und nur dann können wir für die nächste Krise dazulernen.
Das Versagen
Stattdessen werden Masken vernichtet, Verfahren eingestellt und die Billionen-Frage unter den Teppich gekehrt. Das ist keine Aufarbeitung–das ist Vertuschung mit Alibicharakter.
Fazit
Die Vernichtung der Spahnschen Masken ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines systemischen Versagens: Politiker treffen Entscheidungen mit Billionen-Folgen, ohne jemals die Gesamtrechnung offenzulegen. Die Masken-Milliarden sind dabei nur die sichtbare Spitze eines Eisbergs, dessen wahre Dimension im Dunkeln bleiben soll.
Solange diese Rechnung nicht aufgemacht wird, bleibt die Corona-Aufarbeitung das, was sie von Anfang an war: eine Inszenierung. Und die Bürger dürfen zusehen, wie ihre Steuermilliarden vernichtet werden–im wahrsten Sinne des Wortes.